Der Winter geht, das erste Seminar rückt näher

Die hier so tapfer durchhaltende Rose hat dann doch „aufgeben“ müssen, dafür haben sich Schneeglöckchen und Märzbecher weit vorgewagt und zeigen Blüten und Knospen.

Die hier so tapfer durchhaltende Rose hat dann doch „aufgeben“ müssen, dafür haben sich Schneeglöckchen und Märzbecher weit vorgewagt und zeigen Blüten und Knospen.

Auf Wikkegaard gab es heftigen Schnee und Frost, nun gefolgt von Tauwetter, Nieselregen, aber auch Sonnenschein.

Ich staune immer wieder mit welch einer Sicherheit die Hunde über die spiegelglatten Eisflächen im Gehege laufen und dabei noch einander jagen und sich balgen. Die letzten Hagebutten an den Sträuchern wurden als gefrorene Vitaminbällchen vernascht und halfen offenbar einmal wieder zum erkältungsfreien Winter. Dennoch – manche Tage waren einfach so, dass selbst die Hunde lieber auf ihren Lagern verweilten, als sich stundenlang dem Sturm und Schneegestöber auszusetzen.

Winter ist die Zeit, in der auf Wikkegaard Projekte ihre Vorbereitung finden. Diesmal ist das vorrangig die „Weiterbildung in tiergestützter Therapie und Pädagogik, verbunden mit der Ausbildung eines eigenen Therapiehundes.“

Das Seminar wird – wie geplant – in der Zeit vom 14. bis 18.April 2014 stattfinden.

Anmeldungen liegen bereits vor und An- und Nachfragen kommen häufiger. Damit wird die Zahl der freien Plätze langsam knapper.

Näheres bei www.wikkegaard.de unter Seminare im Überblick und Weiterbildung: Interventionen und Therapiehundeausbildung. Für Fragen benutzen Sie das Kontaktformular oder wenden sich direkt an:

Margarete Weiler, Tel. +45-97981586 ; info@wikkegaard.de

oder Constanze Stabaginski; Tel. +49 (0) 2319678853; constanze@stabaginski.net

Es riecht nach Frühling

Es riecht nach Frühling

 

Ausbildung des eigenen Therapiehundes für Therapie und Pädagogik

Am 14. April 2014 startet das Seminar

Weiterbildung in tiergestützten therapeutischen und pädagogischen Interventionen, verbunden mit der Ausbildung eines eigenen Therapiehundes

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auf Wikkegaard nach neuem Qualitätsstandard:

  • Hören, erfahren, lernen, diskutieren über Themen aus dem Bereich tiergestützter Therapie und Pädagogik im kleinen Kreis eigener Berufskollegen mit engagierten und erfahrenen Dozenten und Dozentinnen
  • im Wechsel zwischen Theorie und Praxis aktives Training mit dem eigenen Hund
  • Unterstützung und Hilfe beim direkten Einsatz des Hundes im Berufsfeld
  • Spaß und Freude im Miteinander von Menschen und Hunden
  • das alles eingebunden in die vielfältige Natur Thys mit Meer, Strand, Wäldern und dem zugängigen Nationalpark!

Weitere Informationen auf der Seminar-Seite

Anmeldeschluss ist der 15.März 2014

Neues Ausbildungskonzept in Arbeit

Der Sommer ist vorbei und die Wildgänse haben ihre Übungsflüge offenbar abgeschlossen. Nur noch vereinzelt höre ich ihren Gesang über Wikkegaard ziehen. Die Morgende sind kalt, die Abende ebenso, und in den kleinen Kaffeepausen im Freien genieße ich die wärmenden Strahlen der Sonne seltener, aber dafür umso bewusster.

Aus der Begegnung auf Wikkegaard wuchs eine so innige Beziehung, dass Derko nun sein neues Zuhause bei Sandra gefunden hat

Aus der Begegnung auf Wikkegaard wuchs eine so innige Beziehung, dass Derko nun sein neues Zuhause bei Sandra gefunden hat

Hinter uns liegt ein schöner Sommer. Wohl kaum jemand hier oben in Dänemark wagte nach dem langen anhaltenden Winter, an so viel Sonne und Wärme zu denken. Es zeigt, dass die Erfüllung von Sehnsüchten nicht berechenbar ist und Hoffnung sich lohnen kann.

Auf Wikkegaard gab es in diesem Sommer viel Besuch. Die Praktikantinnen Sandra, Christiane, Isabelle und Ulrike waren viele Wochen hier oben und bereicherten vor allen Dingen den Alltag der Hunde mit guten Einfällen für das Training und ihrer verantwortungsbewussten Fürsorge und Zuwendung für die Vierbeiner. Die Abschiede fielen genauso schwer, wie Freude und Neugierde auf Neues belebt.

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Wikkegaard wird zu Wikkegaard

Dokker genießt die Pause, während das Konzept für ein neues Wikkegaard entsteht

Dokker genießt die Pause, während das Konzept für ein neues Wikkegaard entsteht

Wikkegaard fing einmal als bloße Idee an. Das war vor etwas über zehn Jahren, kurz nachdem ich mich hier im Norden Dänemarks niedergelassen hatte. Die Idee ist inzwischen Realität geworden und umfasst heute neben der Rudelforschung und Welpenaufzucht zahlreiche Weiterbildungsseminare und tiergestützte Psychotherapie. In dieser Zeit hat sich der Fokus immer mehr in Richtung aktive Weiterbildung zu therapeutischen und pädagogischen tiergestützten Interventionen, verbunden mit der Ausbildung von Therapiehunden, verlagert.

Die Pflege meiner Webseite ist darüber hinaus für eine Weile sehr ins Hintertreffen geraten, denn es gibt grundlegende Änderungen: Wikkegaard wird größer!

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Derko braucht ein neues Zuhause und neue Aufgaben!

Derko ist ein Golden Retriever, mit hellem dichtem und glattem Fell, typisch dänisch: eher niedrig und kompakt. Einfach ein hübscher kleiner Kerl aus Dänemark.

Wikkegaards Rüde Derko

Derko wurde auf Wikkegaard im Spätsommer 2009 geboren und hat seither hier im Rudel gelebt.

Ein angenehmer Hund, der sich gut einfügt und sich gern an dominante Hunde anschloss. Im Rudel genoss er Respekt und Ansehen, ohne seine Tendenz zu Friedfertigkeit und Gelassenheit aufzugeben. Ein sichtbares Zeichen seines ausgeprägten Bedürfnisses, sich anzupassen und einzuordnen, brachte uns oft zum Schmunzeln: Derko hob nie sein Bein, er hockte sich für seine „Geschäfte“ stets nieder und erledigte sie dezent in einer Ecke des Geheges. Weiterlesen

Wir sind traurig

Wikkegaards Flikka als Welpe

1997 kam Flikka als Welpe zu mir

In der Nacht zum 13. Dezember 2012 um 1.20 Uhr starb Wikkegaards Flikka in meinen Armen. Sie war 15 Jahre, 9 Monate und 5 Tage alt. Wahrlich ein hohes Alter für eine Labrador Retriever Hündin, und ich bin dankbar für jeden Tag, den ich mit ihr verbringen konnte.

Die Stimmung hier auf Wikkegaard ist trotz des sonnigen und sehr kalten Winterwetters, das die Landschaft um uns in Weiß taucht und dicke Eiszapfen an die Dachrinnen hängt, gedrückt und betrübt. Selbst die Hunde, die sonst ausgelassen durch den Schnee jagen, Fangen spielen und den Spielturm als Skipiste zum Hinunterrutschen gebrauchen, scheinen zu spüren, dass etwas das Alltagsleben verändert hat. Kaum ein Bellen klingt über Wikkegaard. Annuk und Dimma bemerken meine manchmal aufsteigenden Tränen und schauen mich fragend an. Dokker und Dilja, die sich bis fast zuletzt mit beeindruckender Fürsorge der alten Dame annahmen, ihr das Gesicht leckten und ihren Schlafplatz sauber hielten, wenn ein kleines altersbedingtes Maleur geschah, standen am Morgen der traurigen Nacht vor Flikkas verlassenem Lager. Es roch noch alles nach ihr, aber sie war nicht mehr da und wird nicht mehr wiederkommen. Weiterlesen

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“Dorma macht mir süße Gefühle”

Linus umarmt Dorma Foto: Gisela

"Dorma macht mir süße Gefühle"

Für Linus ist es wichtig, dass ich ihn hier auf meiner Webseite mit richtigem Namen nenne. Es ist für ihn auch wichtig, dass er mit Dorma zusammen auf einem Bild erscheint. Dorma und Linus haben sich nämlich richtig gern. Und das kam so:

Dorma ist ein Therapiehund. Gisela hat zusammen mit Dorma auf Wikkegaard das Weiterbildungsseminar für tiergestützte Arbeit, verbunden mit der Ausbildung eines Therapiehundes besucht und im Herbst abgeschlossen. Gisela ist Heilpädagogin und arbeitet mit Vorschulkindern, die aus vielerlei Gründen Unterstützung brauchen. Linus hat ADHS und aus diesem Grund fällt es ihm nicht immer leicht, sich ausdauernd zu konzentrieren und Bewegungen und Stimmungen zu kontrollieren. Das hat dem aufgeweckten und sehr klugen Jungen oft negative Reaktionen aus seinem Umfeld beschert, so dass Linus sich nicht mehr so „gemocht und geschätzt“ fühlen konnte, wie es ihm eigentlich hätte zustehen müssen. „Dorma ist begeistert von Linus, findet alles spannend, was er macht und besonders interessant ist es, wenn es dabei noch etwas aufzusammeln und herumzutragen gibt. Es gibt viel zu lachen, wenn Dorma dann zum Beispiel Linus’ irgendwo hingeworfenen Socken findet“, schreibt Gisela mir in einem Brief. „Linus seinerseits hat einen sehr schönen Umgang mit Dorma. Er nimmt sie an, bezieht sie ein, spielt mit ihr seine ‘Hundespiele’. Werfen und Holen, Wer kann schneller laufen, höher springen? Wer tobt mit mir? Er kommandiert sie nicht, er spricht mit ihr und gebraucht dazu seinen ganzen Körper.“

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