Der Unsinn von quietschendem Spielzeug

Lulu hat eins, Theo auch, Felix nicht, und die süße kleine Molly hat gleich drei, sogar in pink.

Bei Lulu ist es in einem Karton versteckt. Sie findet es unter den begeisterten Blicken und Rufen ihrer menschlichen Mitbewohner. Es ist dekoriert mit zahlreichen köstlichen und selbstgebackenen Leckerchen und steht auf ihrem Gabentisch zum Geburtstag: „Ja, schau, sie hat sofort ihr Päckchen gefunden. Wie klug sie doch ist!“ Der Unsinn von quietschendem Spielzeug weiterlesen

Schneckennase – Hundenase – das Prinzip ist geblieben

Die Wasserschnecke kriecht über den Meeresboden. Mit ihren Chemorezeptoren, Sinneszellen zur Wahrnehmung von chemischen Substanzen, „prüft“ sie die Wasserqualität. Bei gefährlichen Partikeln entsteht ein Erregungssignal, das seinen Weg zum Cerebralganglion oberhalb ihres Schlundes findet und ein schnelles Schließen ihrer Mantelhöhle bewirkt, noch bevor die darin liegenden Kiemen dieses Gift passieren können. Nährstoffe dagegen, die ihren Energiebedarf befriedigen, sind willkommen, und die Kiemen filtern sie sorgsam aus dem kleinen Wasserstrom, der sie durchläuft. Osphradium, duftendes Sträußchen aus dem Griechischen übersetzt, heißt dieses Sinnesorgan am Rand der Mantelhöhle kurz vor den Kiemen.

Den dieser „Fundsache“ zugrunde liegenden Text habe ich bei spektrum.de unter Osphradium gefunden. Er ließ mich in der Beschreibung an die Möglichkeit eines frühen Vorläufers olfaktorischer Wahrnehmung denken. Vielleicht, irgendwann auf dem Weg der Evolution leistete dieses „bunte Sträußchen“ eventuell seinen Beitrag zur exzellenten und vielfältig einsetzbaren Hundenase oder sogar zum kulturverwöhnten Riecher des Menschen. Nun, die Fähigkeiten des menschlichen Riechkolbens und ganz besonders auch die des Hundes unterscheiden sich zwar wesentlich von denen einer Schnecke, aber – ehrlich – s o weit haben uns die paar hunderte Millionen Jahre Evolution dann doch nicht voneinander entfernt: das Prinzip Schnüffeln-Erregung-Reaktion ist recht einfach geblieben. Es muss sich wohl bewährt haben.

Weiterbildung in tiergestützter Therapie und Pädagogik – noch zwei Plätze frei

Nur noch wenige Wochen trennen uns vom Start des nächsten Ausbildungsgangs “Weiterbildung in tiergestützten therapeutischen und pädagogischen Interventionen, verbunden mit der Ausbildung eines eigenen Therapiehundes” vom 6. bis zum 10. April 2015.

weiterbildung-buttonEine Reihe interessanter Anmeldungen von Psychotherapeuten und Pädagogen aus unterschiedlichen Einsatzbereichen mit ihren Hunden sind bisher hier eingegangen und die Freude auf das Miteinander motivieren die Vorbereitungen des Wikkegaard-Teams für ein spannendes und lehrreiches Seminar für Mensch und Hund.

Wir sind sicher: Neben wissenschaftlich fundierten Vorträgen mit anschließenden Diskussionen wird es wieder viel Raum zur Introspektion der jeweiligen eigenen Arbeit der Teilnehmer und dem Einsatz ihres Hundes geben. Anregungen, Übungen und die Festigung des Mensch-Hundeteams werden mit Spaß und Freude am gemeinsamen Durchlaufen eines Parcours wechseln. Und nicht zuletzt bleibt viel Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch.

Wer Näheres erfahren möchte, findet hier weitere Informationen, denn noch sind zwei Plätze zum Mitmachen frei.

 

Gedanken zur Biophilie

Kurz nach Mitternacht beginnt draußen das Feuerwerk und begrüßt das Jahr 2015. Der leise melodische Klang unserer Sektgläser beim Anstoßen gibt einen Kontrast zu dem immer mehr zunehmenden Lärm. Wir prosten einander viele gute Wünsche zu.

FeuerwerkEsko, Isabelles Labradorrüde, läuft mit uns nach draußen in den Hof. Die Raketen erleuchten den Himmel. Sie werden aufgrund der Hanglage des Grundstücks unten im Dorf gezündet, so dass wir keine überraschenden Landungen bei uns erwarten müssen. Dennoch bewundern wir Eskos Mut, der wohl ein Resultat seiner uns gut bekannten ausgeprägten Neugierde ist. Gedanken zur Biophilie weiterlesen

Projekt: Aufzucht eines Welpenwurfs

Damals, vor 15 Jahren hatte ich erstmals den Gedanken, meine in den 1990er Jahren noch sehr „privat“ gemachten Erfahrungen in hundegestützter psychotherapeutischer Arbeit in ein Projekt zu verwandeln. Sinn und Aufgabe des Projektes sollten Untersuchungen der Fähigkeiten von Hunden sein, die in therapeutischen und pädagogischen Einsätzen hilfreich werden konnten und wie ich erfahren hatte, auch vielfach waren. Projekt: Aufzucht eines Welpenwurfs weiterlesen

Bele ist überall, wo wir an sie denken

Bele ist nicht mehr unter uns,
aber sie ist überall dort,
wo wir an sie denken.

Retrieverhündin Bele
Bele (alle Fotos: Hinnerk Weiler)

Sie starb bereits am 14. November 2014 an einem inoperablen Tumor und ruht nun neben ihrer Mutter Wikke. In unseren Erinnerungen bleibt sie als ruhige, freundliche und unendlich fürsorgliche Mutter ihrer insgesamt 16 Welpen unlöslich mit allen, die sie liebten und schätzten, verbunden.

Foto: Hinnerk WeilerEin großer Teil dieser Welpen trägt Beles sanftes Wesen in die Welt und unterstützt Kinder und Erwachsene in Therapie  und Pädagogik. „Elbenhunde“ nannten wir ihre Nachkommen scherzhaft und meinten damit den Zauber dieser hohen Sensibilität für Atmosphäre und der spontanen Empathie für Hund und Mensch.

Bilder von Hinnerk 909 207Bele liebte es, gestreichelt und beschmust zu werden, sie hatte Freude am Training und balancierte wie ein Zirkushund auf den großen Gymnastikbällen. Eigentümlich erschien ihr starkes Bedürfnis „mitzureden“. Mit seltsamen und vielfältigen Vokallauten brachte sie uns Menschen zum Lachen und verführte uns ihr Worte unterzuschieben, an die die Lautbildungen erinnerten und witzig in die Situation passten.

Wir vermissen dich, Bele, aber wir wissen, dass du uns bleibst.

Früher Endspurt

Kurs 2 (2015)
84%

UPDATE 9.10.2014: Es sind nur noch zwei Plätze für das kommende Seminar frei. 

Bereits ein halbes Jahr vor dem Startschuss zum zweiten Ausbildungskurs füllt sich die Teilnehmerliste rasant. Für die “Weiterbildung in tiergestützten therapeutischen und pädagogischen Interventionen, verbunden mit der Ausbildung eines eigenen Therapiehundes” ab Ostern 2015 sind nur noch vier der zwölf Ausbildungsplätze frei, und auch für 2016 sind bereits die ersten Anfragen bei uns eingetroffen.

 Das Seminar richtet sich an Personen, die in ihren therapeutischen und pädagogischen Berufen ein Tier zur Unterstützung ihrer Arbeit einsetzen und dazu eine fachorientierte  Qualifikation erlangen möchten. – Neue Kurse beginnen jeweils im April jeden Jahres, ein Einstieg in bereits laufende Kurse ist leider nicht möglich. Kurs II beginnt am 6. April 2015 (Kurstermine) 

Interesse? Hier gibt es weitere Informationen zur Fortbildung …