“Dorma macht mir süße Gefühle”

Linus umarmt Dorma Foto: Gisela

"Dorma macht mir süße Gefühle"

Für Linus ist es wichtig, dass ich ihn hier auf meiner Webseite mit richtigem Namen nenne. Es ist für ihn auch wichtig, dass er mit Dorma zusammen auf einem Bild erscheint. Dorma und Linus haben sich nämlich richtig gern. Und das kam so:

Dorma ist ein Therapiehund. Gisela hat zusammen mit Dorma auf Wikkegaard das Weiterbildungsseminar für tiergestützte Arbeit, verbunden mit der Ausbildung eines Therapiehundes besucht und im Herbst abgeschlossen. Gisela ist Heilpädagogin und arbeitet mit Vorschulkindern, die aus vielerlei Gründen Unterstützung brauchen. Linus hat ADHS und aus diesem Grund fällt es ihm nicht immer leicht, sich ausdauernd zu konzentrieren und Bewegungen und Stimmungen zu kontrollieren. Das hat dem aufgeweckten und sehr klugen Jungen oft negative Reaktionen aus seinem Umfeld beschert, so dass Linus sich nicht mehr so „gemocht und geschätzt“ fühlen konnte, wie es ihm eigentlich hätte zustehen müssen. „Dorma ist begeistert von Linus, findet alles spannend, was er macht und besonders interessant ist es, wenn es dabei noch etwas aufzusammeln und herumzutragen gibt. Es gibt viel zu lachen, wenn Dorma dann zum Beispiel Linus’ irgendwo hingeworfenen Socken findet“, schreibt Gisela mir in einem Brief. „Linus seinerseits hat einen sehr schönen Umgang mit Dorma. Er nimmt sie an, bezieht sie ein, spielt mit ihr seine ‘Hundespiele’. Werfen und Holen, Wer kann schneller laufen, höher springen? Wer tobt mit mir? Er kommandiert sie nicht, er spricht mit ihr und gebraucht dazu seinen ganzen Körper.“

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Veröffentlicht unter Kennel

Praktikum auf Wikkegaard

Kennenlernen, orientieren, inspirieren für eigene Ideen

Wikkegaards Praktikant Florentin im "Smalltalk" mit den Therapiehunden im Freigehege

Vertrautes „Abendgespräch“ am Spielturm mit Florentin

Ab 1.April besteht wieder die Möglichkeit, in Praktika auf Wikkegaard die vielfältigen Angebote im täglichen Umgang mit den Hunden in Pflege, Training, Arbeit, Spiel und Spaß kennenzulernen. Sie werden vertraut mit den Konzepten für tiergestützte Arbeit, der speziellen Trainingsmethode und Hundehaltung und arbeiten an der Planung, Vorbereitung und Durchführung von Projekten und Seminaren mit. Auch das praktische Gestalten und Reparieren im Gelände für das Wohlbefinden der Hunde ist immer dabei. Daneben dient die Zeit auf Wikkegaard mit Abstand vom Großstadtleben, endlosen Stränden und Wäldern auch der eigenen Besinnlichkeit. Der Aufenthalt auf Wikkegaard ist von verschiedenen deutschen Universitäten und Fachhochschulen als Auslandspraktikum für Studenten anerkannt. Mehr über die Praktika auf Wikkegaard erfahren.

Er wird wieder wärmer auf Wikkegaard

Wikkegaards Candy nascht Hagebutteneis. Foto: Margarete Weiler

Candy nascht "Hagebutteneis"

Die eisige Kälte dieses Winters hielt uns eine Weile fest umklammert, doch der herrliche Sonnenschein versöhnte und wärmte von innen, wo Kälte draußen zur Passivität und zum „Stubenhocken“ zwang. Ab 10 Uhr, wenn die Sonne höher stand, hielt es keinen Hund mehr auf seiner häuslichen Matte, dann mussten sie tollen, rennen und toben. Der Winter hält aber auch köstliche Abwechslungen bereit, und Candy hat zu Eis gefrorene Hagebutten für sich entdeckt. Im Freigehege wurde der Spielturm zu einer eisigen Rutschbahn, und  rasante Sprints endeten oft in überraschenden Piruetten, zum Glück  immer ohne ernsthafte Folgen. Wikkegaards Hunde sind durch ihr lebhaftes Miteinander eben gut trainiert.

Seit gestern aber steigen wieder die Temperaturen. Der Himmel wird dunkler, schwerer und lässt eine Last größerer Schneemassen erwarten. Die Wettervorhersage spricht von „aufkommenden stärkeren Winden“. Weiterlesen

Erstes Supervisonsseminar vor Ostern 2012

Termin: 1. bis 5. April 2012

Wikkegaards- D-Wurf. Foto: Margearete Weiler

Zum "Klassentreffen" des D-Wurf

In der Woche vor Ostern findet auf Wikkegaard das erste Supervisionsseminar 2012 statt. Der gegenseitige Austausch bereichert die eigene Arbeit mit Ideen und Gedanken. Dazu wird jeder Teilnehmer die Möglichkeit haben, eine Situation aus seiner Arbeit vorzustellen und anschließend in der Gruppe zu diskutieren. Angeregt wurde dieser Termin von einigen Absolventen des Seminars „Weiterbildung in tiergestützter Arbeit, verbunden mit der Ausbildung eines eigenen Therapiehundes“ aus dem vergangenen Jahr. Daher geht die Einladung zu diesem Seminar diesmal ausschließlich an die Halter von Wikkegaards D–Wurf–Hunden, die tiergestützt mit diesen Hunden arbeiten oder arbeiten wollen. (Weitere Seminare für andere Interessenten sind ebenfalls geplant. Einzelheiten gibt es im Laufe dieses Monats hier auf der Webseite, im Newsletter oder per E-Mail)

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Neujahrsgruß

Wir auf Wikkegaard wünschen allen Lesern ein gesundes und gutes Neues Jahr!

Foto: Hinnerk WeilerDie Hunde haben die vielen Raketen, die in der Silvesternacht rund um Wikkegaard den Himmel erleuchteten, gut überstanden. Die sieben Monate alten Labradore rückten etwas näher zusammen. Es schien, als fühlten sie sich durch den Lärm und die wechselnden hellen bis grellen Lichtblitze eher in ihrem Schlaf gestört als beunruhigt. Einige der erwachsenen Tiere verließen ihr Lager und kamen zu mir an die Küchentür, um zu schauen, was mich da interessierte. Dorkas stellte sich auf die Hinterbeine, umschlang mit den Vorderpfoten sanft meine Taille, stützte seinen Körper an meinem und schmiegte seinen dicken wuscheligen Kopf eng an mich. Ich legte meinen Arm um ihn. So blieben wir eine Weile stehen und schauten dem Farbenspiel am Himmel zu. Weiterlesen

Darjus ist jetzt ein Therapiehund

Darjus hat im Oktober dieses Jahres zusammen mit Veronika die „Weiterbildung, verbunden mit der Ausbildung eines Therapiehundes“ erfolgreich abgeschlossen. Mit Kenndecke und Zertifikat arbeitet er nun als ausgebildeter Therapiehund in einer Förderschule. Hauke ist einer der ersten Schüler, bei denen Darjus schon während dieser Ausbildung Veronikas  Arbeit als Lehrerin unterstützte.

Wikkegaards Therapiehund Darjus bei der Arbeit in einer Förderschule. Foto: Veronika

Für Hauke ist es immens wichtig, dass er sein Stofftier zu Darjus werfen kann

Anfangs ließ der Junge nur seinen Arm seitlich neben seinem Rollstuhl herunterhängen, wenn Darjus in der Nähe war. Mit viel Geduld und Mühe versuchte er, immer wieder nach dem Hund zu greifen. Doch seine Spasmen erschwerten ein zielgerichtetes Handeln. Mittlerweile ist  zwischen Hauke und Darjus eine dicke Freundschaft entstanden, und Darjus hat ganz von selbst selbst herausgefunden, dass er dem Jungen entgegen kommen und sich neben den Rollstuhl stellen muss, damit er Haukes Zärtlichkeiten entgegennehmen kann. Bei so viel gegenseitiger Zuneigung macht es dann auch nichts, wenn Haukes Streicheln etwas grober ausfällt oder sich seine Finger dann doch im Fell vergraben.

Unter den Schülern hat Darjus viele Freunde gefunden und in „arbeitsfreien Stunden“ weckt sein Fehlen sofort Besorgnis: „Wo ist Darjus? Ist er krank?“ Weiterlesen

Dorkas Welt – wo findet er sie?

Ein Golden Retriever mit Eignung zur Therapiehundeausbildung sucht sein Zuhause

Dorkas, Assistenzhund zur weiteren Ausbildug

Dorkas, Golden Retriever zur weiteren Ausbildug

An seinem empfindlichen Nasenspiegel mag er es besonders gern, wenn ich sanft mit meinem Finger darüber streiche oder sich unsere Nasen berühren. Dorkas liebt vertraute Nähe.

Der relativ kleine stämmige Kerl mit dem dichten hellen Fell sucht oft die Nähe der Menschen. Da kann es auch geschehen, dass er aus dem Stand heraus vorsichtig seine Vorderpfoten um die Taille seines Gegenübers legt und so Augenkontakt sucht. Eine Geste, mit der er Aufmerksamkeit möchte und um Bestätigung seiner Annäherungswünsche bittet. Die vierzehnjährige Lena sagte einmal dazu: „Ich denke immer, dass er mich fragt, ob ich ihn lieb habe.“ Menschen, Nähe, Schmusen, das ist aber nur eine Seite von Dorkas.

Im Rudel fällt schnell auf, dass Dorkas seine ganz bestimmten Aufgaben hat, die er erfüllt und auch für sich beansprucht. Als die 10 Welpen aus dem “D-Wurf” alle noch zusammen Weiterlesen