So viel Neues in wenigen Tagen – in der Welpenkiste wird es lebhaft

Aus der Welpenkiste ertönt schon seit ca. 4 Uhr immer mal wieder ein leises Mucken und Gurren. Dann plötzlich höre ich helle, fast schrille Versuche eines Bellens, das manchmal in ein erstaunlich hohes Jaulen mündet. Dazwischen finden sich leise Pieptöne, so als hätten sich lauter kleine Vögel am Kistenrand niedergelassen.
Seit die Welpen die Augen geöffnet haben, begrüßen sie die Helligkeit des Morgens, die hier im Norden schon zeitig beginnt und spät am Abend erst endet. Die wenigen dunklen Tagesstunden werden nun auch von Filou, Finchen und Frida mehr und mehr zum Schlafen genutzt. So viel Neues in wenigen Tagen – in der Welpenkiste wird es lebhaft weiterlesen

Labrador-Welpen auf Wikkegaard

Der erste Schritt ist getan und dies mit offensichtlichem Erfolg: Dimma ist trächtig.

20150324221728-1a5d08c7-laDie achte Trächtigkeitswoche hat begonnen, und es besteht Hoffnung, dass Dimma es zu Ende bringt. Nach den guten Erfahrungen ihres ersten Wurfes mit einem komplikationslosen Trächtigkeitsverlauf, einer zügigen ebenfalls problemlosen Geburt und sieben gesunden Welpen, besteht Grund zu einer optimistischen Einstellung. Spannung, ob dann doch alles wieder gut abläuft, bleibt allerdings wohl immer dabei.
Im Moment zumindest geht es Dimma gut. Ihr Temperament ist ein wenig gedrosselt, toben und spielen mit ihrer Tochter Emma ist – sehr zum Leidwesen dieser – nicht mehr so angesagt. Doch der Spielturm wird noch elegant genommen, zu schön ist der geliebte Augenblick oben auf der Plattform, jetzt endlich in der Frühjahrssonne und mit dem weiten Blick über die Felder. Vielleicht schickt sie dann kleine Botschaften an ihre Welpen, die von Natur, Weite, Meer und den Möwen in der Luft erzählen.
Der Vater der Welpen kommt vom Kennel Lyngbakken, ca. zwei Stunden von Wikkegaard entfernt und heißt Cäsar. Ein ruhiger netter junger Rüde, kaffeebraun und mit einem Blick, der Herzen zum Schmelzen bringt. Honeymoon war gemeinsames Erleben, doch dann zog es Dimma offenbar schnell wieder nach Hause. Wie der Blitz verschwand sie im wartenden Auto, glücklich „ihre Lieben“ wieder um sich haben.
Nun heißt es: noch ein bisschen warten und vor allen Dingen das große Ereignis vorzubereiten. Am 7. Mai ist Termin.

Der Unsinn von quietschendem Spielzeug

Lulu hat eins, Theo auch, Felix nicht, und die süße kleine Molly hat gleich drei, sogar in pink.

Bei Lulu ist es in einem Karton versteckt. Sie findet es unter den begeisterten Blicken und Rufen ihrer menschlichen Mitbewohner. Es ist dekoriert mit zahlreichen köstlichen und selbstgebackenen Leckerchen und steht auf ihrem Gabentisch zum Geburtstag: „Ja, schau, sie hat sofort ihr Päckchen gefunden. Wie klug sie doch ist!“ Der Unsinn von quietschendem Spielzeug weiterlesen

Schneckennase – Hundenase – das Prinzip ist geblieben

Die Wasserschnecke kriecht über den Meeresboden. Mit ihren Chemorezeptoren, Sinneszellen zur Wahrnehmung von chemischen Substanzen, „prüft“ sie die Wasserqualität. Bei gefährlichen Partikeln entsteht ein Erregungssignal, das seinen Weg zum Cerebralganglion oberhalb ihres Schlundes findet und ein schnelles Schließen ihrer Mantelhöhle bewirkt, noch bevor die darin liegenden Kiemen dieses Gift passieren können. Nährstoffe dagegen, die ihren Energiebedarf befriedigen, sind willkommen, und die Kiemen filtern sie sorgsam aus dem kleinen Wasserstrom, der sie durchläuft. Osphradium, duftendes Sträußchen aus dem Griechischen übersetzt, heißt dieses Sinnesorgan am Rand der Mantelhöhle kurz vor den Kiemen.

Den dieser „Fundsache“ zugrunde liegenden Text habe ich bei spektrum.de unter Osphradium gefunden. Er ließ mich in der Beschreibung an die Möglichkeit eines frühen Vorläufers olfaktorischer Wahrnehmung denken. Vielleicht, irgendwann auf dem Weg der Evolution leistete dieses „bunte Sträußchen“ eventuell seinen Beitrag zur exzellenten und vielfältig einsetzbaren Hundenase oder sogar zum kulturverwöhnten Riecher des Menschen. Nun, die Fähigkeiten des menschlichen Riechkolbens und ganz besonders auch die des Hundes unterscheiden sich zwar wesentlich von denen einer Schnecke, aber – ehrlich – s o weit haben uns die paar hunderte Millionen Jahre Evolution dann doch nicht voneinander entfernt: das Prinzip Schnüffeln-Erregung-Reaktion ist recht einfach geblieben. Es muss sich wohl bewährt haben.

Weiterbildung in tiergestützter Therapie und Pädagogik – noch zwei Plätze frei

Nur noch wenige Wochen trennen uns vom Start des nächsten Ausbildungsgangs “Weiterbildung in tiergestützten therapeutischen und pädagogischen Interventionen, verbunden mit der Ausbildung eines eigenen Therapiehundes” vom 6. bis zum 10. April 2015.

weiterbildung-buttonEine Reihe interessanter Anmeldungen von Psychotherapeuten und Pädagogen aus unterschiedlichen Einsatzbereichen mit ihren Hunden sind bisher hier eingegangen und die Freude auf das Miteinander motivieren die Vorbereitungen des Wikkegaard-Teams für ein spannendes und lehrreiches Seminar für Mensch und Hund.

Wir sind sicher: Neben wissenschaftlich fundierten Vorträgen mit anschließenden Diskussionen wird es wieder viel Raum zur Introspektion der jeweiligen eigenen Arbeit der Teilnehmer und dem Einsatz ihres Hundes geben. Anregungen, Übungen und die Festigung des Mensch-Hundeteams werden mit Spaß und Freude am gemeinsamen Durchlaufen eines Parcours wechseln. Und nicht zuletzt bleibt viel Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch.

Wer Näheres erfahren möchte, findet hier weitere Informationen, denn noch sind zwei Plätze zum Mitmachen frei.

 

Gedanken zur Biophilie

Kurz nach Mitternacht beginnt draußen das Feuerwerk und begrüßt das Jahr 2015. Der leise melodische Klang unserer Sektgläser beim Anstoßen gibt einen Kontrast zu dem immer mehr zunehmenden Lärm. Wir prosten einander viele gute Wünsche zu.

FeuerwerkEsko, Isabelles Labradorrüde, läuft mit uns nach draußen in den Hof. Die Raketen erleuchten den Himmel. Sie werden aufgrund der Hanglage des Grundstücks unten im Dorf gezündet, so dass wir keine überraschenden Landungen bei uns erwarten müssen. Dennoch bewundern wir Eskos Mut, der wohl ein Resultat seiner uns gut bekannten ausgeprägten Neugierde ist. Gedanken zur Biophilie weiterlesen

Projekt: Aufzucht eines Welpenwurfs

Damals, vor 15 Jahren hatte ich erstmals den Gedanken, meine in den 1990er Jahren noch sehr „privat“ gemachten Erfahrungen in hundegestützter psychotherapeutischer Arbeit in ein Projekt zu verwandeln. Sinn und Aufgabe des Projektes sollten Untersuchungen der Fähigkeiten von Hunden sein, die in therapeutischen und pädagogischen Einsätzen hilfreich werden konnten und wie ich erfahren hatte, auch vielfach waren. Projekt: Aufzucht eines Welpenwurfs weiterlesen