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Die erste Seminarwoche liegt hinter uns

Schon der Ort Klitmøller, gleich hinter den Dünen der Nordsee, ließ uns Wind, Weite und erste warme Frühlings-Sonnenstrahlen erfahren. Zu Ostern ein rechtes Fleckchen zum Auftanken für ein neues Unternehmen, Trainieren mit Hunden, Arbeiten und Erholen in und nach den Seminaren!

In der vergangenen Osterwoche fand auf Wikkegaard das erste Seminar im neuen Gewand mit wechselnden Dozenten und einer Reihe von Teilnehmern aus den verschiedensten Ecken Deutschlands statt.

Da unsere eigenen Seminarräume noch im Umbau sind, kamen wir im Tagungsraum des ehemaligen alten Dorfkruges direkt an der Nordsee unter.  Wir haben uns dort sehr wohlgefühlt, den stets Kaffee und Tee spendenden Apparat wahrlich genutzt und die Gemütlichkeit des Raumes genossen, in dem auch unsere Hunde während der Vorträge friedlich unter den Tischen schlafen mochten. Keine so große Überraschung bei einem bewegungsreichen Tag in Sonne, Wind und Nordseeluft!Kerstin führte uns in die Technik und das Erleben von Focusing ein, ein körperliches Erspüren und Wahrnehmen, was Menschen durch ihre Möglichkeit des Denkens in Worten nicht immer selbstverständlich gelingt, für unsere Hunde aber alltäglich ist, ja, ihr Leben ausmacht und weitgehend mitbestimmt.

Abkühlung für die Hunde in der Nordsee direkt vor dem Seminarraum
Abkühlung für die Hunde in der Nordsee direkt vor dem Seminarraum

Spannende Themen folgten in Vorträgen, Diskussionen und Gruppenarbeit, unterbrochen vom Training mit den Hunden (siehe Seminar, Weiterbildung, Information). Letzteres realisierter so mancher als eine Möglichkeit, in der nicht die Leistung, sondern das Zusammenarbeiten, das gegenseitige Aufeinander-Eingehen in Freude und Spaß im Vordergrund standen: Der Hund bleibt Hund und der Mensch bleibt Mensch, zusammen schaffen sie einen Augenblick der Begegnung!

Zusammenarbeit war überhaupt das, was uns motivierte und bewegte. So hieß es in der Begrüßungsrede und so konnte es auch erfahren werden:

„Was wir gemeinsam erfahren, verstehen, lösen und lernen wollen, sind die großen Rätsel des Miteinanders von Mensch und Hund und das Ergründen, was es dann wohl ist, was den Hund in unserer Arbeit so wichtig und so hilfreich werden lässt. In dieser Frage werden wir alle zu Beobachtern, zu Forschern und hoffentlich auch ‚hin und wieder‘ zu Verstehenden. Denn dieses Wissen birgt einen wichtigen Schlüssel für eine erfolgreiche Arbeit in tiergestützter therapeutischer und pädagogischer Intervention”
(Margarete Weiler, Begrüßungsrede am 14.4.2014).

Wir freuen uns auf das zweite Modul vom 4. bis 8. August.

Teilnehmer aus allen Ecken Deutschlands
Teilnehmer aus allen Ecken Deutschlands