Schlagwort-Archive: Therapiehudeausbildung

Eignungstest als Voraussetzung für den Einsatz eines Hundes in tiergestützter Arbeit?

„Absolute Duldung kontra Ausdrucksverhalten – soll das wirklich zu einer Diskussion in tiergestützter Arbeit werden?“

Überlegungen zu einem Artikel in der „Tiergestützten“, Ausgabe 3/2014 *) von Bettina Mutschler und Dr. Rainer Wohlfahrt zu dem Thema: Kann man einschätzen, ob sich Hunde für den tiergestützten Einsatz eignen?

  Meine Betroffenheit über grundlegende Voraussetzungen dieses Tests, den Inhalten der Testaufgaben und der Vorgehensweise im Kontakt mit den Hunden war so groß, dass ich dazu in der darauf folgenden Ausgabe 4/2014 des gleichen Magazins Stellung bezogen habe.

Hier möchte ich noch einmal die wesentlichen Punkte dieser Kritik anhand der einzelnen Schritte des „Assessments“, herausstellen, das die Autoren zur Überprüfung der Eignung von Therapiehunden im therapeutischen und pädagogischen Einsatz entworfen, an Hunden erprobten und vorgestellt haben.

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Tiergestützte tiefenpsychologische Psychotherapie, Ein Bericht aus der Praxis

Das Script für den Vortrag „Tiergestützte tiefenpsychologische Psychotherapie, Ein Bericht aus der Praxis“ in der Luisenklinik, Bad Dürrheim am 15.10.14, Gerd Ganser

Ich möchte mich für die Einladung bedanken – besonders natürlich bei Herrn Bailer, der über meinen Artikel im Psychotherapeutenjournal aufmerksam wurde. Ich habe eine Psychotherapeutische Praxis für Kinder und Jugendliche in Konstanz und kenne die Luisenklinik über die Zusammenarbeit bei gemeinsamen Patienten. Ich freue mich über Ihr Interesse an einer doch außergewöhnlichen Spielart der Psychotherapie, der tiergestützte Psychotherapie. Ich möchte heute aber nicht über tiergestützte Therapie im Allgemeinen, sondern konkret über die Arbeit mit meiner Hündin Danka berichten. Tiergestützte tiefenpsychologische Psychotherapie, Ein Bericht aus der Praxis weiterlesen

Neues Ausbildungskonzept in Arbeit

Der Sommer ist vorbei und die Wildgänse haben ihre Übungsflüge offenbar abgeschlossen. Nur noch vereinzelt höre ich ihren Gesang über Wikkegaard ziehen. Die Morgende sind kalt, die Abende ebenso, und in den kleinen Kaffeepausen im Freien genieße ich die wärmenden Strahlen der Sonne seltener, aber dafür umso bewusster.

Aus der Begegnung auf Wikkegaard wuchs eine so innige Beziehung, dass Derko nun sein neues Zuhause bei Sandra gefunden hat
Aus der Begegnung auf Wikkegaard wuchs eine so innige Beziehung, dass Derko nun sein neues Zuhause bei Sandra gefunden hat

Hinter uns liegt ein schöner Sommer. Wohl kaum jemand hier oben in Dänemark wagte nach dem langen anhaltenden Winter, an so viel Sonne und Wärme zu denken. Es zeigt, dass die Erfüllung von Sehnsüchten nicht berechenbar ist und Hoffnung sich lohnen kann.

Auf Wikkegaard gab es in diesem Sommer viel Besuch. Die Praktikantinnen Sandra, Christiane, Isabelle und Ulrike waren viele Wochen hier oben und bereicherten vor allen Dingen den Alltag der Hunde mit guten Einfällen für das Training und ihrer verantwortungsbewussten Fürsorge und Zuwendung für die Vierbeiner. Die Abschiede fielen genauso schwer, wie Freude und Neugierde auf Neues belebt.

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