Themen der Ausbildung im Überblick

Der Hund in seinem Bezug zum Menschen

Domestikation, Biophilie, Sozialisation, Bindung, Ausdrucksverhalten des Hundes, Recht und Ethik, neuere Forschungsergebnisse.

Der Hund in der Psychotherapie

Physiologische, neurologische und psychologische Unterschiede und Parallelen zwischen Mensch und Hund, Eignung der Art Hund  zur Einbindung in die Psychotherapie, Integrationsmöglichkeiten, neue Forschungsergebnisse.

Integration des Hundes in die Psychotherapie

Gesundheit und Wohlbefinden, Bindungsqualität und -quantität zwischen dem Psychotherapeuten und seinem Hund, Erlernen der Kommunikationsmöglichkeiten zwischen den  Arten Mensch und Hund, gegenseitiges Verstehen (der Hund bleibt Hund / der Mensch bleibt Mensch), das Wikkegaard-Konzept in der Theorie und Praxis.

Triangulierung und/statt Duade (der Hund ist ein Dritter), Kriterien für die Einbindung des Hundes: Persönlichkeits und Symptomauswahl, Zeit und Zeitdauer. Beginn und Ende, Bedeutung eines Therapieziels (Wann planen und wann geschehen lassen?), Evaluation und Reflexion.

Praktische Übungen mit Mensch und Hund

Grundlagentraining für die Möglichkeit einer Einbindung.

Zielgruppen

Psychotherapeuten, Psychiater, (weitere Berufe nach Absprache)

Modularer Aufbau

  • Drei Module je vier Tage (Ostern, Sommer), freiwillige persönliche Gespräche am fünften Tag nach Absprache.
  • Kurzzeitpraktikum in tiergestützter Arbeit (Bericht und Referat)
  • Jeweils zwei Supervisionen zwischen den Seminaren
  • mündliche Prüfung (Einzelgespräch) / schriftliche Prüfung (Erstellen einer Hausarbeit mit freier Themenwahl aus dem Bereich der Fortbildung.)
  • Nach erfolgreichem Abschluss der Gesamtausbildung erhalten der Teilnehmer und der Hund ein Zertifikat.